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Pech

ich wäre gern ein mann, der frauenkleider trägt weil ich mag frauenkleider aber ich bin keine frau und wenn ich frauenkleider trage sieht es aus, als wäre ich eine frau, die frauenkleider trägt wäre ich ein mann, sähe ich aus wie ein mann, der frauenkleider trägt das wäre schön
14.3.13 12:06


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Ein guter Kerl sein

Ein guter Kerl sein Ich will doch nur ein guter Kerl sein. Ein guter Kerl, für andere da. Gebraucht, brauchbar. Solide und verlässlich. Ein Fels in der Brandung für Freunde. Für Leute, die jemanden brauchen. Ich will doch nur ein guter Kerl sein. Ein guter Kerl, mit einem festen Job. Finanziell unabhängig. Für meine Freundin da. Ihr mal einfach so etwas schönes kaufen kann. Meinen Eltern den Umzug ermöglichen. Ich will doch nur ein guter Kerl sein. Ein guter Kerl, sauber und ordentlich. Mit einem funktionierenden Haushalt. Leute kommen zu Besuch, und es ist sauber. Gemütlich und einladend. Ich will doch nur ein guter Kerl sein. Ein guter Kerl, auch für meine Verwandten. Meine Oma besuchen, wann immer es geht. Ihr einkaufen helfen. Ihr zeigen, dass ich sie liebe. Ich will doch nur ein guter Kerl sein! Aber ich habe Brüste und jammere, dass ich es nicht bin, anstatt es einfach zu sein.
14.3.13 10:21


Einfach sterben, sterben, sterben *sing*

So einfach ist das gar nicht. Das Leben ist verdammt zäh. Wenn keine Kraft mehr ist Einfach auf dem Boden liegen Auf den Tod warten Der nicht kommt. Es atmet. Es pumpt. Es lebt. Es WILL leben. So sehr. Wenn Es so sehr leben will, warum macht Es dann nicht auch, dass es erträglich ist? Wo ist mein Denkfehler in diesem System?
23.2.13 20:57


Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute

Jahrelang habe ich mir gesagt, dass ich leben will.

Mein Leben genießen.

Erst sterben, wenn ich alles erlebt habe, was ich erleben wollte.

 

Mittlerweile weiß ich, dass das nicht mehr ist als eine romantische Idee aus einem Märchenbuch.


Wenn ich breche, stolpert mein Herz.

Irgendwann wird es nicht nur stolpern.

Und es ist egal.
Es macht mir nichts aus.

In solchen Momenten bin ich so müde.

 

Ich kämpfe seit so vielen Jahren.

Aber ich bin so müde.

Letztendlich kämpfe ich seit so vielen Jahren gegen mich.

Und das erschöpft.

 

Wenn es jetzt vorbei wäre, es wäre mir recht.

 

Und doch bin ich zu sehr Romantiker.

Ich will, ich kann diese Vorstellung, dass doch alles meiner kindlichen Romantik entspricht, ich kann sie nicht aufgeben.

Und nur deswegen kämpfe ich weiter.

7.1.13 20:07


EGOIST

Ich bin manisch. Ich bin depressiv. Es wechselt. Stündlich. Man kann die Uhr danach stellen. Ich hasse es. Ich bin suizidal und weiß, dass ich es nicht bin. Ich bin euphorisch und weiß, dass ich es nicht bin. Ich bin nichts. Kann die Gefühle nicht aufsaugen und nicht festhalten. Wie ein Tunnel, durch den sie hindurchjagen.

 

Die Frage, die ich mir stelle, ist, warum ich so bin. Es ist mein natürlicher Zustand ohne Medikamente. Wenn ich Tabletten nehme, wird es besser. Wenn ich trinke, wird es besser. Aber es wird nicht besser, wenn ich einfach lebe.

Manche Menschen sind wohl nicht dazu gemacht, zu fühlen.

Es ist eher so, dass sie dazu gemacht sind, von fremden Gefühlen beherrscht zu werden.

Aber…was haben diese Gefühle davon?

Hat überhaupt irgendwer etwas davon?

Die Evolution….vielleicht.

Ich will Sex, wenn es mir schlecht geht und wenn es mir gut geht.

(Definieren wir für den Moment manisch als gut und depressiv als schlecht).

Fortpflanzen würde ich mich also, wären da nicht diese furchtbaren Gummilappen dazwischen.

 

Aber… hat die Evolution etwas davon, wenn sich kaputte Individuen fortpflanzen?

Ich meine..ich tue es ja nicht.

Ist das der Beweis, dass ich ein Abfallprodukt bin? Ein Abfallprodukt des Gottes der Evolution?

Spannender Gedanke.

Aber beängstigend.

 

Und wenn ich das nicht bin, ein Abfallprodukt, wenn es okay ist, dass ich Medikamente nehme und dann funktioniere… ist es dann nicht das Medikament, das für mich funktioniert?

Bin ich die Droge?

So wie ich ohne die Droge das Gefühl bin, das von außen kommt?

 

Mit geht das ICH verloren. Wie so oft schon.

Ob jetzt Fluoxetin mein ich ist oder Seroquel oder eine andere Person oder Sex oder Alkohol oder Tabletten oder Selbstverletzung oder der Eiffelturm.

ICH bin nicht ich.

Und das war ich wohl auch nie.

 

Genau genommen macht mich das frei.

Es ist kein schlechtes Gefühl, ich fühle nicht. Dauert noch eine Viertelstunde, bis ich wieder fühle.

Ich bin frei, ein ICH zu wählen.

MICH zu konstruieren.

Wie war das? Der Mensch ist seine Existenz.

Ich hasse diesen Satz, seit ich ihn das erste Mal gehört habe.

Ich will mehr sein.

Aber ich bin weniger.

Ich bin nur meine Existenz in der jetzigen Sekunde, nur bis zum nächsten Wimpernschlag.

Und nicht mal das.

Nicht mal das kann ich immer sein.

Manchmal bin ICH nicht.

Nicht mal das.

Wie oft habe ich mir in mein Bein geschnitten, getrunken oder Schmerztabletten genommen, um zu sein?

Weil ich fühlen wollte, dass ich lebe.

Mein Körper lebt.

So viel habe ich verstanden.

ES atmet.

ES blutet.

ES ist.

Aber ICH… ICH gehört nicht dazu.

ICH ist frei wählbar, wie eine Maske, die ich wechseln kann…

Oder wie ein Bündel zu oft getragener Unterwäsche-

Eine Waschmaschine gibt es nicht.

Und wenn ich in MICH hineinhöre…Dann ist da doch etwas.

Da ist ein ICH.

Es existiert.

Da, in der Ecke, in einer kleinen Ecke in meinem Hirn, meinem Herzen und meinen Gedärmen, da gibt es ein ICH.

Es ist blutverschmiert und furchtbar verkrüppelt.

Es hat noch nie die Sonne gesehen.

Es schreit.

Ein unerträglicher Schrei, der von keinem gesunden ICH auszuhalten ist.

ICH habe noch nie die Sonne gesehen. Bin blutverschmiert. Furchtbar verkrüppelt und schreiend in meinem Inneren.

Ein Tier würde man einschläfern.

Aber was, was um alles in der Welt, bleibt übrig, wenn man sein ICH tötet, selbst wenn es noch sehr um Erlösung fleht?

7.1.13 00:57


Kein Tropfen Blut

Kein Tropfen Blut. Kein einziger. Für dich vergieße ich keinen Tropfen Blut mehr. Nicht für dich. Nicht nach all dem. Zu wertvoll. Zu lange habe ich mich bestraft für deine Fehler. Für deine Gefühle. Du siehst keinen Tropfen Blut mehr von mir. Und ich weiß, dass dich das eher freut als alles andere... bzw. dass du es wahrscheinlich nicht mal mitbekommst. Trotzdem. Mein Blut ist zu rein für dich. Ich spare mich auf, für bessere, freudigere Anlässe.
13.12.12 13:01


Sensibelchen

ESSEN Ich will essen. Essen essen essen essen essen essen essen. ESSEN. Aber ich bin satt. Und es würde mich nicht befriedigen. Ich habe nicht Hunger auf Nahrung. Ich habe Hunger auf Liebe. Und auf Blut, aber das nur am Rande. Aber... Wieso äußert sich das in Hunger? Und was mache ich gegen dieses Gefühl? Bzw...was mache ich FÜR dieses Bedürfnis? Ich bin alleine und ich muss stark sein. Ich will stark sein. Anja beschützen, meinen Drachen beschützen, alle beschützen. Und doch tue ich nichts außer essen wollen. Nicht mal essen. Essen – wollen. Ist das besser, als dem Gefühl nachgehen? Ich will dieses Gefühl nicht. Es soll gehen. Da ist grad kein Platz zum schwach und klein sein. Kein Platz für Sensible. Uni, Umzug, Drache, Finanzen, Sterbende Leute, Fluoxetin, Identitätssuche.... Wo ist da Platz für mich? Ich meine...ja, es IST alles ich. Aber was hilft mir mein Leben, wenn ich zu sensibel bin, es zu leben? Ich fühle mich überfordert!
5.12.12 00:42


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