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Second life?! Ein Nachtrag vom 2.4.12

Datenströme.

Moderne Kommunikation.

Mobiles Netzwerk.

Facebook.
Twitter.
Second life.
Datenströme.

Datenströme.

In meinem Kopf.

In meinem Hirn.

In jeder Windung.

Keine Gedanken, kein einziger Gedanke mehr.

Kein Platz.

Nur noch Daten.

Datenströme wie Parasiten.

Fremdkörper aus einer anderen Dimension.

Nicht menschlich.

Nicht irdisch.

Kaputt.

Kaputte Welt.

Lebensfeindliche Scheinwelt.

Wir brauchen ein second life, ein virtual life.

Dringend.

Unser first life reicht nicht mehr aus.

Kein Platz für Gedanken.

Kein Platz für Gefühle.

Kein Platz für mich.

Ich schwebe in der Leere.

Zwischen ICQ und Facebook.

Ich spüre nichts als den dumpfen Kopfschmerz des Alkohols, der mein Hirn so sehr betäubt, dass ich es glauben möchte.

Dass ich ein Leben habe.

Dass ich mein Leben liebe.

Datenströme.

Ich tippe diese Zeilen am PC.

Papier kann man nicht einfach per ICQ verschicken.

Papier ist geduldig, sagt man.

Unsere Zeit ist es nicht.

Daten. Daten sind unser Gott.

Kommunikation, verkümmert bis auf ein Minimum.

Es ist nötig, sie zu verkümmern.

Wer bitte würde sonst 24 Stunden täglich in einem Meer aus Menschen überleben?

Einem Meer aus Daten.

Es sind keine Menschen.

Ja, sie haben Fotos von Menschen, aber empfinden wir nicht Emotionen, ausgelöst durch Buchstaben?

Es sind nicht die Menschen, die wir so kontaktieren.

Es sind die Daten.

Unsere Feinde.

Unsere Grundnahrung.

Das Hirn, es kann nicht mehr leben ohne diese Droge.

Kann nicht mehr selbst funktionieren.

Nur noch Daten.

Und wir mittendrin.
Dem Untergang entgegen twittern wir uns in unser Verderben.

Betäuben die Realität mit Fernsehen, noch mehr Daten, oder Drogen, die uns weis machen, Daten seien die Realität.

Will ich so leben?

Will ich so sein?

Ich google Sinnesleere.

Google weiß alles.

Auch, wie ich den Daten entkomme.

Ich flüchte.

Ich flüchte jetzt.

Weg hier.

Einfach weg!

Datenströme.

Datenströme in meinem Kopf.

Und Alkohol.

Die Erlösung auf Zeit.

4.4.12 17:26
 


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